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1

Sonntag, 18. Juli 2010, 19:05

Ein Seeungeheuer mit Feuer und vielem mehr

Hallo,

normalerweise hält sich je die Größe von Feuereffekten bis auf wenige Ausnahmen in Grenzen. Aber ab und zu lässt man es auch richtig krachen. Hier wäre mal ein Beispiel dafür.

Alle drei Jahre findet in Zürich das "Züri Fäscht" statt. Mit mittlerweile 2 Millionen Besuchern ist es das größte Volksfest in der Schweiz. Für die Besucher gab es die ganzen Tage ein eindrucksvolles Rahmenprogramm auf dem Land, See und in der Luft. Am Freitag und Samstag Abend gab es dann ein gigantisches Feuerwerk auf dem See. Dieses wurde unter anderem von 5 im Halbkreis schwimmenden Ledischiffen im Seebecken abgefeuert. Während des zweiten Feuerwerks erschienen zwei voll bestückte Helikopter am Himmel und feuerten aus allen Rohren mit. Wenn man so was zum erstem mal Live sieht, kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus. Danach gab es eine spektakuläre Multimediashow auf dem Wasser.

Zur Show ein Textauszug der Künstler zum Verständnis.
Unterlegt mit einer individuellen Soundcollage taucht das Wesen aus dem Dunkel der Nacht auf dem See auf. Große Wasserflügel schießen in die Höhe, einzelne Kometen kündigen einen Wandel des Wesens an. Zuckende Raumeffekte der Laser scheinen bis ins Unendliche zu strahlen. Goldene Blumenbilder steigen aus der Struktur hervor. Immer wieder kämpfen Flammen gegen Wasserfontänen bis hin zum großen Finale und der Präsentation des Seeungeheuers in seiner vollen Pracht. Voller Kraft, Größe und Eleganz präsentiert sich das Seeungeheuer als ein allabendlicher Höhepunkt während des Züri Fäschts. Die Metamorphose der Gegensätze, durchzogen von Laser-, Feuer-, Nebel-, Licht- und Wassereffekten begeisterte Tausende von Zuschauern am Ufer des Züri-Sees. FLASH ART bedankt sich bei allen Beteiligten für eine unvergessliche Show.

Viel Spaß mit den Bildern.








Btw: Der Ausschuss an Bildern war enorm, da mein Standpunkt sowie das Motiv ständig in Bewegung war. Die zeitweise lange Brennweite von 200mm und die völlige Dunkelheit machten die Sache auch nicht leichter.
bis dann
Frank

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2

Montag, 19. Juli 2010, 13:40

heiliges blechle o_O die schweizer... die spinnen....

ich bin schon gespannt obs noch mehr fotos gibt :) gefallen mir immer sehr sehr gut

3

Montag, 19. Juli 2010, 15:09

Krass! Wie bekommst du bei so wenig Licht immer noch scharfe Bilder hin? Dazu bei soner Brennweite!
Bei mir is immer entweder die Person scharf zu sehen, dafür sieht das Feuer mikrig aus oder das Feuer zieht lange Bahnen und ist richtig groß, dafür ist die Person nicht mehr zu erkennen... Mit langzeitbelichtung + Blitz hatte ich bisher auch noch kein Glück, das sieht so künstlich aus und den Hintergrund kann man auch kaum erkennen.

Hat der Typ auf dem Jetski auch noch Raketen aus seiner Röhre da geschossen?

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4

Montag, 19. Juli 2010, 16:37

Vielen Dank.
@Passenger
Da kommen noch ein paar Bilder. Es wird eine kleine Serie davon geben.

@greenfly
Der Ausschuss an Bilden war enorm hoch. Ich war dafür auch zwei Tage vor Ort und habe für eine Handvoll Bilder 2 Shows fotografieren müssen.
Die Teile auf dem Rücken waren weiße Sprüheffekte (ähnlich wie Vulkane).
bis dann
Frank

5

Montag, 19. Juli 2010, 19:13

Und wie viel Nachbearbeitung steckt da noch drin? Eher son bisschen noch Kontraste und Farben anpassen oder komplett mit 23482984 Ebenen das Letzte Bisschen rausholen? Mein nächster Schritt wird erstmal sein, mir ein Stativ zu organisieren... das macht auch schon was aus, schätze ich mal.

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6

Montag, 19. Juli 2010, 19:43

Ich würde mal so sagen: Wenn man die Bilder nur in Webgröße zeigt, erreicht mit minimalen Aufwand schon sehr gute Ergebnisse (vielleicht 80%). Wenn man die Bilder jedoch für den Druck oder Großansicht bearbeiten möchte, ist schon einiges an Aufwand nötig. Nach der Vorsortierung des Materials mache ich meistens zwei bis drei Testentwicklungen des Bildmaterials, suche dann eines davon aus und mache dann die richtige Bearbeitung. Es soll so aussehen, wie es der Zuschauer wahrgenommen hat, es soll scharf sein, es soll kaum Rauschen (durch die hohe ISO) und der Betrachter soll einfach nur WOW sagen (wenn möglich B-)) ). Wenn ich die ganze Zeit vom Aufspielen der Bilder auf die Platte bis zum fertigen Endergebnis in Betracht ziehe, brauche ich für ein Bild ca. 1 Tag. Das letzte bisschen Qualität kostet die meiste Zeit. Zur Zeit sitze ich z.B. auch schon den ganzen Tag an nur einem Bild und probiere wie ich es am besten entwickeln könnte, ohne das die Nebenwirkungen zu groß werden.
bis dann
Frank

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7

Donnerstag, 29. Juli 2010, 18:53

Die Serie mit einigen weiteren Bildern und ein paar Bildern von den Vorbereitungen des Seeungeheuers sind nun online.

Mit dabei sind unter anderem z.B. diese:





bis dann
Frank

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