Schade das ich dieses interressante Thema erst jetzt entdecke wo ich mich der Thread-Nekromantie damit schuldig mache ?

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Da ich aber selbst ein kleiner Hobbyfotograph bin und mich auch jedes Jahr mind. einmal intensiver mit dem fotographieren anderer Feuerkünstler beschäftige ... habe ich mir auch schon so meine eigenen gedanken und Erfahrungen gemacht. Ist natürlich immer ein Unterschied ob man ein Shooting hat, oder eine Show fotographiert. Bei einer Show sind meistens durch die Deko schon viele Lichtquellen vorhanden. Bei einem Shooting kann man dafür den Leuten sagen, das sie schneller spielen sollen - wie Dan habe ich damit die Besten Ergebnisse bekommen da kürzere Belichtungszeit.
Ich habe auch eine Canon (400D)
Die besten Ergebnisse habe ich mit einem lichtsensitiven Objektiv (F 1,8 ) Das hat Vor-und-Nachteile ...
Nachteil: es ist eine Festbrennweite, also nichts mit zoomen, und bei einer Lichtstärke von 1,8 ist die Schärfentiefe auch recht gering.
Vorteil: kürzere Belichtungszeiten, dadurch schärfere Fotos und man kann mit der Filmiso runtergehen, teilweise fotographiere ich dadurch Feuershows mit ISO 200, was die Körnigkeit bzw. das Bildrauschen verhindert. Über ISO 400 sollte man meiner Meinung nach nicht gehen.
Da ich keinen externen Blitz habe und der eingebaute nicht so berauschend ist (keine Reichweite) blitze ich nie bei Feuershows, die Resultate gefallen mir einfach nicht, auch wenn ich Blitz mit Langzeitbelichtung kombiniere. Ich finde sie zerstören die Athmosphäre des Bildes ... man leuchtet in einem Gruselfilm ja auch nicht dem Monster ins Gesicht, da fällt nur auf wie schlecht die Maske ist

. Lieber lege ich die Betonung auf die Flammenkreise und weniger auf den Menschen darin, der muss für meinen Geschmack nicht scharf und erkenntlich sein.
Bei einem Shooting kann man dagegenhalten indem man den Spieler bittet nur die Arme zu bewegen und ansonsten still zu stehen, dann ist er auch scharf, in einer Show bewegen sich die Leute aber natürlich und sind dadurch verschwommen, was ich ok finde. Weil würde ich sie schärfer abbelichten würde die Belichtungszeit kürzer werden müssen und die
Poi zögen keine Kreise mehr.
Soviel zum fotographieren von Poi/staff.
Snakes sind sehr fotofreundlich und gelingen immer - viel Flamme viel Licht viel Schärfe.
Contactstaff ist doof zu fotographieren da er langsam ist und der Mensch sich viel mehr bewegt -> einmal probiert und noch keine zufriedenstellenden Ergebnissde bekommen.
Fächer fotographiere ich mit weniger Langzeitbelichtung so das die Gesichter/Künstler scharf sind - hier ist es nicht so wichtig das das Feuer Kreise zieht finde ich, und sie geben selbst soviel Licht ab alsdass die Belichtungszeit angenehm kurz sein darf.
Hula Hoop ebenso, da lege ich auch lieber den Augenmerk auf den Künstler
Alles was sonst so in der Hand gehalten wird - Schirm, Fackeln usw. auch mit kurzer Belichtungszeit.
Spucken, Lycofackel, große Effekte mit hoher Blende und kurzer Belichtungszeit damit weniger Licht einfällt und man die einzelnen Strukturen im Feuerball sieht und nicht nur ein helles Blobb- muss man schnell sein beim umstellen.
Das sind so meine Erfahrungswerte beim feuerfotos machen

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