@ Passenger: Wieso sollte ich mich denn dadurch persönlich angegriffen fühlen? Ich bin sehr dankbar für jede, speziell deine Kritik (da du ja auch schon Erfahrung mit dem Bau hast).

Daher auch: Vielen Dank für die Kritik *g*
Der Metallstift zur Halterung ist schon speziell für Metallarbeiten, hält also auch einiges an Kräften aus. Außerdem ist er an beiden Seiten etwas verdängelt und funktioniert sozusagen wie eine Niete, sodass auch ein Verrutschen im Grunde unmöglich ist. Der Kleber an den Punkten, an denen Gewindehülse und Stab verbunden sind, ist natürlich kein allzugroßer Garant, das ist selbstverständlich. Da das Loch aber auch sehr sehr eng gebohrt wurde, sodass die Gewindehülse mit einem Hammer/Schraubstock hineingetrieben werden musste (mein Bild ist da etwas irreführend, das lose Einstecken ging nämlich nur bei einem Loch, bei dem ichs versaut hab... der versaute Stab ist jetzt mein Übungsstab), sind mit Kleber, Materialdruck und der Sicherungsniete meines Erachtens genügend Sicherungsmöglichkeiten gegeben. Ich könnte den Stift natürlich durch eine Schraube oder Niete mit breiteren Enden ersetzen, habe jetzt den Stift eigentlich nur aus optischen Gründen gewählt (damit nichts klobig absteht). Wäre natürlich auf jeden Fall eine Überlegung wert, ja.
Sollte (Goth bewahre!) sich jemals doch die Hülse lösen, bildet es mit den beiden Auslegern/Fackeln immer noch ein Konstrukt, ein Durchrutschen ist durch die Breite der Fackelköpfe nicht möglich (auch wenn man dann natürlich definitiv mit dem Spiel aufhören muss, weil er total aus dem Gleichgewicht sein wird). Aber wie gesagt halte ich das für recht unwahrscheinlich.
Klar, die meiste Belastung des Stabes liegt auf jeden Fall bei den Punkten, wo sich Rohr und Ausleger/Fackeln im 90°-Winkel treffen. Das ist bei einem durchgehenden Rohr jedoch auch der Fall, wenn auch in verringerter Weise. Letzlich liegts aber einfach am Prinzip des Dragonstaffs an sich mit einem abstehenden Kreuz, dass er der Physik leicht zum Opfer fallen kann. Ich hab das hier rumliegende Skelett jetzt mehrmals fallen gelassen und auch mit Kraft versucht, das Ding zu verbiegen (meines Erachtens mehr Kraft, als beim Fallenlassen ausgeübt wird). Beim mehrmaligen Hinschmeißen habe ich keine Veränderung erkennen können, beim mit Kraft verbiegen ließ es sich minimal verbiegen, aber auch wieder zurück in die ursprüngliche Position. Ich persönlich finde da das Vollaluminium ausreichend, die 2,5cm eingeschraubtes Gewinde an jeder Seite sind tief genug für eine Verteilung der Kraft auf das Gesamtkonstrukt, wäre das nicht der Fall und das Ganze hätte bei sagen wir nur 5mm Gewinde in der Hülse evtl. sogar noch Spiel, sähe das natürlich ganz anders aus, dann wäre die Kraft viel verheerender.
Was natürlich wirklich zu beachten ist, ist die Montage der Ausleger/Fackeln. Wenn man den Docht der Fackeln getränkt hat und ihn mit einem Gummihandschuh auswringt, kann man bei dieser Kraftbewegung gleich auch mit viel Kraft die Fackeln einschrauben. Dann noch mit einem Schraubenschlüssel die Kontermuttern ordentlich festschrauben und das Ganze sitzt ausreichend fest. Auch jetzt beim Herumwerfen hat sich nichts geändert an diesem festen Sitz, aber das ist ganz klar: Man muss wirklich vor jedem Spiel darauf achten, dass jede
Fackel richtig fest sitzt. Auch Quicklinks bei
Poi (die weit heftigere Kräfte aushalten müssen) sind Schraubkonstruktionen, die -wenn sie sich während des Spiels lösen- zu verheerenden Wirkungen führen können. Daher hat das Überprüfen von jedem Feuerequipment ja immer alleroberste Priorität.
Ich kann die Bedenken zum Thema Sicherheit verstehen, hatte und hab sie ja selbst auch. Sicherheit ist ja nunmal auch unser aller wichtigstes Anliegen, es ist bei allem Spaß ja immer noch Spiel mit dem Feuer.
Ich denke allerdings, dass das wirklich am Prinzip des Dragonstaffs liegt, dass er ziemlich unfreundlich ist, was das Fallenlassen oder andere Fehler betrifft. So eine Kreuzkonstruktion ist einfach sehr anfällig. Vermutlich werd ich den Stift durch eine Niete/Schraube mit Kontermutter ersetzen, dann hab ich aber auch meines Erachtens alles getan, um eine ausreichende Sicherheit zu gewährleisten.
Außerdem hab ich mir einen Staff zum üben gebaut, der durchaus mehrmals herunterfallen kann und nutze den mit Docht wirklich nur zum Feuern, ergo auch, wenn ich mit dem Übungsstaff die Sachen auch schon gut beherrsche. Das bedingt sich also beides ganz gut: Man spielt mit dem Feuerdragonstaff noch nicht, weil man sich das Ding sonst ins Gesicht haut und schont so auch gleichzeitig das Material.
Edit hat auch mir nochmal gesagt, dass sie Doubledragons für ziemlich wahnwitzig hält. Da muss man wirklich schon ein absolutes Genie in dem Metier sein.