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1

Freitag, 29. April 2011, 18:55

Körperfeuer...

Hallo Liebe Leuts:-)
Was muss man eigentlich an Sicherheitstechnischen Sachen beim Körperfeuer beachten??
Ich würde das gerne mal in eine Show einbauen...
Allerdings sind die Warnungen im Shop bei Feuershow.de sehr abschreckend...bezüglich dem Fakirbenzin...
Deshalb möchte ich mich da mal bei euch erkundigen...
Ich möchte wissen was ich dabei beachten muss, damit eben nichts passiert...bezüglich lebensbedrohlicher und tödlicher Verletzungen...
Wär lieb wenn ihr mir da ein paar Tipps geben würdet:-)
Liebe Grüße
Feuervogel

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2

Freitag, 29. April 2011, 22:18

Salut feuervogel.
Also in Sachen Körperfeuer kann ich dir ein paar Dinge sagen. Zum einen ist das ganze ne Gewöhnungssache, also du musst mit wenig anfangen und dich steigern, denn deine Haut muss sich dran gewöhnen und damit steigt deine Toleranzgrenze. Wenn du eine in Fakirbenzin getränkte und brennende Fackeln über deinen Arm zieht, mit ganz leichtem Druck, so bleibt ein Rest auf dem Arm zurück, welcher noch nach brennt. Je fester du drückst, desto mehr. Bevor du das anfängst würd ich dir raten, dir deine Arme zur rasieren. Dabei gehts nicht um den Geruch von verbranntem Haar, sondern um deine Sicherheit. Haar brennt ab und schmilzt in die Haut was zur Verbrennung führen kann und außerdem brennt eine Flamme dadurch länger auf der Haut, d.h. du kannst das weniger kontrolieren.
Desweiteren solltest du, wenn du es übst darauf achten, das es komplett windstill ist oder du in ner Halle bist, damit du dir keine Gedanken um den Wind machen musst und dich voll auf die Flammen auf der Haut konzentrieren kannst.
In Sachen Sicherheitsvorkehrungen ist zu raten ein kaltes, nasses Handtuch zur Seite zu haben, so das du schnell ran kommst, oder noch besser, einen Helfer, der das hält, falls es doch zu warm wird.
Ebenfalls solltest du dir ne Brandsalbe oder sowas besorgen und immer wieder nachm üben deine Arme einreiben und deiner HAut Zeit zum regenerieren geben.

Wenn du dich für brennende Hände interessierst, dann solltest du auch klein anfangen und einfach mal ne Fingerspitze in Fakirbenzin tauchen und dann anzünden - Vorsicht, HEISS! - aber so langsam bekommst du ein Gefühl dafür wie warm das wird.
Ganz wichtig bei allem, denk dran, das schnelle hektische Bewegungen eine brennede Hand nicht auslöscht, sondernb eine große schnelle Bewegung und gut.

Hoffe das hilft :) Sonst einfach PN an mich
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Samstag, 30. April 2011, 02:03

Danke BigAl,
für die schnelle Antwort:-) Meld mich die Tage per pn.
bis denne
Liebe Grüße
Feuervogel

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Samstag, 30. April 2011, 08:48

JOa kein Ding, mach das
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Dienstag, 3. Mai 2011, 07:25

Joa, da hat der liebe Al eigentlich schon alle Grundlagen genannt...inkl. Sicherheit usw. .. sehr gut =)

übrigens hält man (bzw. ich) Körperfeuer länger aus, wenns draußen kalt ist..im Sommer wenns zur Auftrittszeit abends immernoch um die 25 - 30 grad sind mach ichs auch ehr ungern lol ^^
FLASCHE!

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Dienstag, 3. Mai 2011, 08:04

Ist ja auch logisch, Poi etc. brennen bei kalten temperaturen ja auch langsamer/schwächer an, warum sollte das bei der haut anders sein?

Ansonsten, zwei Kleinigkeiten die klar sein sollten, aber der Vollständigkeit halber doch erwähnt werden möchten:
feuerfeste keleidung. sollte ein selbstgänger sein, aber man weiß ja nie... und ansonsten:
pass bloß immer auf, wo genau der brennstoff steht, und wie dicht du mit einer flamme da rankommst.
besonders an warmen sommertagen kann Fakirbenzin, wundbenzin und ähnliches so warm werden, dass es reicht in die nähe zu kommen, um die aus der evt. offenen flasche austretenden gase zu entzünden. deswegen würde ich auch empfehlen, dir besonders am anfang von einem helfer das Fakirbenzin in einem schälchen reichen zu lassen, sodass du nur kurz die finger eintippen kannst, mit der anderen hand die Fackel weit weghalten, und der helfer kann problemlos mit dem schälchen ein stück weg gehen. ich hab einmal gesehen, wie jemand zum anfangen einen einzelnen finger eingetippt hat, dann panik bekam weil es wohl doch heißer als gedacht war etc., und alles vorher erklärte vergessen war. er hat kleine hektische statt einer großen, schnellen bewegung gemacht, so das ganze natürlich nicht ausbekommen, hat zu sehr gezappelt, um ihn mit dem handtuch zu erwischen und zu löschen, und hat mit dem brennenden finger dann das schüsselchen Fakirbenzin vom tisch gestoßen.
das ganze hat vllt. 3-5 sekunden gedauert, mehr brennstoff bleibt ja auch garnicht an einem finger haften. aber es hat gereicht.
seitdem sorge ich bei sowas, besonders bei neulingen dafür, dass man mindestens zu dritt ist. einer mit der Fackel, der sich dann auch anzünden will, einer mit dem brennstoff, und einer mit einem nassen tuch. außerdem nie zu große flüssigkeitsgefäße benutzen, man braucht ja nicht viel von dem zeug.
inzwischen mache ich es gerne sogar so, dass das Fakirbenzin in solch einer 20ml plastikspritze ist, gibts für sehr kleines geld in apotheken. kann man genau abmessen und experimentieren, wie viel flüssigkeit man für sich braucht, die abfüllen, sich von einem helfer in die hohlen hände spritzen lassen, und selbst wenn an die spritze eine flamme kommt: die öffnung ist so klein, dass sie sich meist auspusten lässt, oder zumindest kontrolliert auf den boden legen.

wenn man nicht mit brennenden fingern, sondern mit der Fackel über den arm rollen beginnen will, kann man sich denjenigen für die flüssigkeit natürlich sparen, wenn man die flasche gut wieder zuschraubt. dann sollte man dafür darauf achten, dass die Fackel kein sichtbares metall im head hat, oder dieses zumindest nicht die haut berührt. das feuer mag recht kühl erscheinen auf der haut, Kevlar ebenfalls... eine schraube, oder verstärkungsdraht im Kevlar, das wird verdammt heiß, und ist ungefähr wie auf eine herdplatte fassen oder ähnliches. metall kann wärme einfach wesentlich besser speichern, leiten und abgeben als kevlarfasern, luft, oder die haut, die zudem noch unter der flamme ist.

allgemein allerdings, wenn man optimalerweise zwei leute hat, die sich bereits mit brennenden händen auskennen, und entsprechende vorsichtsmaßnahmen treffen, ist ein brennender finger meiner meinung nach so ungefähr das risikoloseste, was man mit feuer machen kann.
Poi, stab etc. können schon ohne feuer mächtig weh tun und erfordern einige übung, bevor man feuer benutzen sollte, Feuerspucken läuft eh außer konkurrenz, und schlucken... naja, ich hab lieber einen verbrannten finger als einen verbrannten mund, falls was schiefgeht. mit der richtigen anleitung kann aber fast jeder innerhalb von wenigen minuten lernen, zumindest einen finger für 1-2 sekunden brennen zu haben. mehr erfordert natürlich auch übung, aber die einstiegsschwierigkeit und das risiko besonders am anfang finde ich doch recht gering...
jedenfalls wenn man, wie gesagt, die vorsichtsmaßnahmen einhält.

Das ganze lebensbedrohliche etc. kommt halt hauptsächlich durch viel zu viel brennstoff, keine vorsichtsmaßnahmen, leicht brennbare kleidung, oder allzu riskante stunts (haare brennen etc.). und natürlich, falls man das zeug fürs spucken oder ähnliches verwenden will, wegen dem geringen flammpunkt.
bei kleinen mengen brennstoff, feuerfester kleidung (oder oben ohne), nur hände anzünden und (je nach frisur) haarschutzkleidung ist das größte risiko verbrannte pfoten. und die hat man als feuerkünstler sowieso früher oder später mehr oder weniger stark.

in dem sinne.... viel erfolg und spaß dabei ;)

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Dienstag, 3. Mai 2011, 08:46

Joa, da hat der liebe Al eigentlich schon alle Grundlagen genannt...inkl. Sicherheit usw. .. sehr gut =)
Danke :P

übrigens hält man (bzw. ich) Körperfeuer länger aus, wenns draußen kalt ist..im Sommer wenns zur Auftrittszeit abends immernoch um die 25 - 30 grad sind mach ichs auch ehr ungern lol ^^
Kenn ich gut, wichtig ist ja auch, das sich das Hitze Gefühl auf der Haut exponentiell steigert, wenn dir also schon warm ist, ist dein Anfangsniveau viel höher und dann kommst viel schneller in unangenehme Bereiche.

inzwischen mache ich es gerne sogar so, dass das Fakirbenzin in solch einer 20ml plastikspritze ist, gibts für sehr kleines geld in apotheken. kann man genau abmessen und experimentieren, wie viel flüssigkeit man für sich braucht, die abfüllen, sich von einem helfer in die hohlen hände spritzen lassen, und selbst wenn an die spritze eine flamme kommt: die öffnung ist so klein, dass sie sich meist auspusten lässt, oder zumindest kontrolliert auf den boden legen.
jop, dass kann ich nur bestätigen, allerdings musste solche Spritzen immer komplett entleeren und am besten dann noch ausspülen. Ich hab die Erfahrung gemacht, dass das Fakirbenzin dan Plastik auf längere Zeit angreift und die Spritzen sind dann nicht mehr dicht, oder verbogen, oder der innere Kopf hat keinen kompletten Kontakt zur Wand mehr und daher sind se nutzlos :)

darauf achten, dass die Fackel kein sichtbares metall im head hat, oder dieses zumindest nicht die haut berührt. das feuer mag recht kühl erscheinen auf der haut, Kevlar ebenfalls... eine schraube, oder verstärkungsdraht im Kevlar, das wird verdammt heiß, und ist ungefähr wie auf eine herdplatte fassen oder ähnliches. metall kann wärme einfach wesentlich besser speichern, leiten und abgeben als kevlarfasern, luft, oder die haut, die zudem noch unter der flamme ist.
genau, am besten solche Fackeln nehmen :)



Nachtrag zu brennenden Fingern:
Mir fällt grad ein, unbedingt auf die länge deiner Fingernägel achten. Bei langen Fingernägel kann sich mehr Flüssigkeit darunter sammeln, auch wenn du den Finger nur kurz eintauchst. und dann brennt das dort länger und vor allem heißer als an den anderen Stellen. UNd dann wird sehr unangenehm, wenn du Brandblasen unter den Fingernägeln hast - Autsch!
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Dienstag, 3. Mai 2011, 11:13

hm, ich hatte zwischenzeitlich wirklich lange fingernägel, an der spitze bis zur fingerkuppe vllt. 1-1,5cm (je nach finger), und hatte damit nie probleme, was die flüssigkeit anging.

hab da aber auch immer hohle hände gemacht, das zeug da reingespritzt bekommen, und dann wie beim händewaschen die seife schnell mal über die hände verteilt. roch nur manchmal unangenehm, fingernägel sind prinzipiell ja auch nichts anderes als haare in fest. also hab ich mir ums abbrennen eher gedanken gemacht^^

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Dienstag, 3. Mai 2011, 21:16

joa, wenn du das Benzin in die Hand spritzt ist das nicht so das große Problem, aber wenn du einfach den Finger in ne SChale mit Sprit tauchst, dann schon. Ist mir einmal selbst passiert und ist echt unangenehm ^^
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10

Donnerstag, 12. Mai 2011, 17:37

Körperfeuer

Was wohl auch noch ganz hilfreich sein kann ist:

A) bspw. wenn mit der mit Fakirbenzin getränkten Fackel über den Arm "gestrichen" weren soll, den Arm oder die entsprechende Stelle mit Melkfett einzureiben -> das verhindert, dass das Benzin in die Haut einzieht und dort schmerzhaft verbrennt. (das Fett sieht man höchstens an der etwas glänzenden Haut)

B)
für Zwecke wie brennende Hände empfehle ich auch Jellyfix oder ein vergleichbares Geliermittel. zunächst sollte schlichtes Leitungswasser geliert werden und damit die entsprechende Stelle die brennen soll reichlich abgedeckt werden. Anschließend auf die abgedeckte Stelle das vorher gelierte Fakirbenzin oder Fluid gegeben werden. Dabei ist zu beachten dass genügend Abstand zum Rand des abgedeckten Bereichs herscht. Gerade für den Anfang reicht ein kleiner "Brösel" von der gelierten Brandflüssigkeit!

Schutzmaßnahmen wie einen Eimer Wasser, Brandgeel etc. sowie mind. eine weitere anwesende Person sind zu empfehlen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »commander_iglo« (12. Mai 2011, 18:33)


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Sonntag, 15. Mai 2011, 22:19

also ich hatte das mit dem Jellyfix letztes WE mal probiert und ich war nicht so ganz überzeugt von... werd den Eimer wohl wirklich nur zum Feuerschalen jellieren benutzen, wenn ich buntes Feuer da benutze^^
Auge um Auge, und die Ganze Welt wird blind sein

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12

Montag, 16. Mai 2011, 14:02

ja das stimmt das ist etwas gewöhnungsbedürftig, ganz so wie in stuntshows klappt es nicht aber teilweise habe ich auch wirklich ergebnisse erzielt, mit denen ich ansich ganz zufrieden war.

-> Klar für Feuerschrift etc. ist das ja immer geeignet

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Montag, 19. September 2011, 21:37

Sehr hilfreiche Tipps....da freu ich mich gerade sehr das hier gefunden zu haben ;)

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Dienstag, 18. Oktober 2011, 21:17

Dann will ich den Thread mal wiederbeleben :)

Ich mache ab und zu Körperfeuer in Kombination mit Feuerspucken, d.h. Spucken über brennende Hände (ohne Handschuhe). Das sieht nett aus, ist aber leider auch recht anspruchsvoll: Zwischen Anzünden der Hände und Spucken bleibt nicht viel Zeit, das zerstäubte Fluid bzw. Lyco muss sehr exakt platziert werden, während der Feuerball noch gehalten wird müssen gleichzeitig die Hände gelöscht werden... Naja, für jeden Fehler gibt es direktes Feedback. ;)

Je nach Temperatur und Tagesform kann ich die brennenden Hände unterschiedlich lange gut aushalten. Ich habe die Zeit nie gemessen, aber ich würde schätzen, alles über 3 bis 4 Sekunden ist fies.

Um die erträgliche Brennzeit zu verlängern habe ich mir ein Wassergel gebastelt (Wasser + hoch absorbierendes Polymer + sonstige Gelbildner) und die Wirkung natürlich im Vorfeld ausgiebig getestet. Funktioniert im Prinzip super: bei einer Geldicke von ca. 5 mm kann man (Hand waagerecht gehalten!) Benzin in der hohlen Hand ganz entspannt ausbrennen lassen (t > 15 sec.). Das Wassergel verwende ich inzwischen auch leicht abgewandelt als Schutz für meine langen Haare beim Feuerpoi-Spielen. :]

Im praktischen Einsatz beim Feuerspucken über die Hände besteht allerdings noch Optimierungsbedarf, denn leider findet flüssiges Benzin auch die kleinste unbedeckte Stelle. So habe ich letztes Wochenende alles gut mit Gel "eingepampt" - offenbar ausser einem Mini-Bereich unter dem linken Daumennagel... Ergebnis: obwohl bei 99% der Fläche noch keine Hitze spürbar war, musste ich die Hände leider doch recht zügig löschen. *Autsch*

Als Abhilfe möchte ich nun das Benzin etwas verdicken, jedoch funktionieren die von mir verwendeten Gelbildner nicht für organische Lösungsmittel. Eine mögliche Alternative erscheint mir Jelly Fix zu sein.

Aktuell habe ich jedoch noch folgende Fragen zur Anwendung von Jelly Fix + Benzin: Ändert sich das Brennverhalten bzw. die Brenntemperatur? Bleiben von der verbrannten Mischung Rückstände? Welche Farbe hat die Mischung (wasserklar oder eher weiß wie Kleister)? Kann ich die Viskosität der Mischung steuern oder wird das sofort ziemlich fest?

Es wäre daher super, wenn Ihr mir Erfahrungen/Tipps zur Anwendung von Jelly Fix + Benzin geben könntet.

Liebe Grüße
Morticia
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Mittwoch, 19. Oktober 2011, 11:21

Ich machs mal kurz:

Ich persönlich würd mir ja keine Polymermischungen in die Haare schmieren. Zumindest nicht sobald irgendwas Syntetisches drin ist. Schon gar nicht wenn dus anzündest (Benzin verdicken) weil das ganze meist organische Polymerverbindungen sind die sich mit der hitzte der Flamme zersetzen.

Wenns denn sein muss würd ich irgendwas in richtung Guar oder so hernehmen ... ^^ aber da nutz ich lieber die gute und altbewährte Methode des Kopftuchs.

Zum Jellyfix:

Im Ur-Zustand isses Fluffig weißes Pulver (k/A was genau... ich hätt von der Kosistenz her auf irgendwelche hochmolekularen Silikatverbindungen getippt).

Gemischt mit Benzin ergibt sich dann eine weiße Paste. Abgebrannt bleibt ein ziemlich Kompakter Rückstand übrig. Am Brennverhalten vom Benzin verändert sich meiner Einschätzung nach nichts. Ich würde aber dringend davon abraten (!!!) verdicktes Benzin auf irgendwelche Körperteile zu schmieren und es dann anzuzünden. Egal ob Hände oder sonst irgendwohin.

Ich mach das ganze auch.... Fluid im Mund... Fackel in der Linken Hand... Mit der Fackel die Rechte Hand anzünden und in die Hand reinspucken und wegziehen. Ich pamp da nichts ein und sonst irgendwas. Die Hand geht schon von selbst irgendwann mal aus bzw. durch den Windzug beim "wegziehen" der hand von der Flamme. Mich würde so Pampe auf der Hand (egal ob nun irgendwelche Polymermischungen oder Jellyfix) nur stören. Vor allem das ganze nach der Spucknummer wieder sauberkriegen und so?

Alles was über "normales" Körperfeuer etc rausgeht (Vollkörperbrände, Bandgele etc) überlass ich lieber professionellen Stuntman.
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Auf mehrfache Nachfrage: "JA! Ich bin größenwahnsinnig" :)

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Mittwoch, 19. Oktober 2011, 14:10

Wenn ich Dich richtig verstehe Passenger nutzt Du "normales" Körperfeuer und spuckst dann dadurch? Korrekt?

In Bezug auf das JellyFix/Benzin-Gemisch ist es nur wichtig, so habe ich mir sagen lassen, dass man sich nicht das Gemisch auf die Haut schmiert, sondern zuvor das Jellyfix mit Wasser mischt. Die JellyFix/Wasser-Mischung kommt dann zuerst auf die Haut und auf diese Mischung kann man sich dann JellyFix/Benzin schmiere, sodass man den Effekt von länger brennenden Händen hat. Ich hab es bisher noch nicht ausprobiert, aber das kommt noch.

Mfg
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Donnerstag, 20. Oktober 2011, 02:09

Danke für die Infos zum Jelly Fix!

Ich denke, ich werde mir den kleinsten Eimer zum Testen bestellen. Brenndauer, -verhalten und -temperatur einer Benzin/Jelly Fix-Mischung werde ich natürlich nicht experimentell auf meinem Körper ermitteln - ich bin definitiv nicht leichtsinnig und habe kein Interesse daran, Verbrennungen zu riskieren. Im Zweifelsfall mache ich damit nur Feuerschalen. ;)

Das Feuerspucken über beide Hände (mit oder ohne Pampe) mache ich nicht im "normalen" Ablauf Feuerspucken -> Körperfeuer -> Feuerschlucken sondern nur einzeln und zur Sicherheit mit Unterstützung einer zweiten Person, welche mir das Benzin mit einer Einwegspritze in die Handflächen spritzt und auch die Fackel zum Entzünden bereit hält. Die Pampe (sofern verwendet) kann man danach mit einem Handtuch und Spüliwasser relativ einfach entfernen.

Polymer im Haar klingt schlimmer, als es ist: das von mir hier verwendete Zeug (PNC 400 = Natriumpolyacrylat, INCI: Sodium Carbomer) ist in nahezu allen Haargelen und vielen Shampoos enthalten. Weil meine Haare nicht wirklich toll komplett unter mein Kopftuch passen, schütze ich den frei liegenden Zopf mit reichlich Wassergel. Das darin enthaltene Wasser verdunstet deutlich langsamer, als wenn ich mir die Haare nur nass machen würde.

Liebe Grüße
Morticia
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Donnerstag, 20. Oktober 2011, 10:23

Auch wenn ein wenig OT an dieser Stelle, aber Feuerspucken durch die Hände mache ich mit Kevlar-Handschuhen. Eigentlich hatte ich mir die bestellt um mit Feuerbällen zu jonglieren, aber so richtig funktioniert das bei mir nicht. Die Kaskade läuft zwar sauber, aber mit den fliegenden Feuerkugeln und dem Flammenschein ist das so hell, dass ich die Bälle nicht mehr klar sehe an welcher Position sie gerade sind. Nun hatte ich die Handschuhe übrig und wusste nicht, was damit tun. Kurzerhand hab ich sie erst nass gemacht und dann die Finger vom Handschuh in Benzin getränkt. So lässt sich der brennende Handschuh durchaus längere Zeit anbehalten ohne das man von der Hitze etwas merkt. Mehr als genug Zeit um mehrfach durch die hände Feuer zu spucken.

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Sonntag, 30. Oktober 2011, 15:11

fakirbezin

hallo ...

um das tränken, der finger, handoberfläche usw optimiert zu erhalten, nutzen ich eine Haushaltschwann, normal in einer kleinen Schale, der mit dem fakirbezin getränkt ist, dh mit den Fingern dann einfach auf den Schwamm drücken, und dann irgendwo eine Flamme suchen, meiner Meinung nach ist es auch einfacher das man nicht grosse Menge an Fakirbezin auf der haut hat, und es mit Schwamm auch dosieren kann, (aja natürlich habe ich auch schon manchmal die Schale mit den Schwamm gezündet, dabei aber nur nicht in Panik geraten, bzw als showeffekt einfach nutzen ;-)

gruss Franz
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Sonntag, 30. Oktober 2011, 17:11

Die Sache mit dem Schwamm kann ich doch sicherlich auch gut dafür nutzen, wenn ich "Feuer weitergeben" üben wil oder sieht das jemand anders?

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