Kennst du diese großen, relativ flachen Keksdosen?
Super flammenschalen, wenn man alleine auftritt. genau so füllen, das die
Poi zwar ein ganzes stück rausgucken, aber noch ein wenig in
Lampenöl liegen. da es winter ist, wird es sowieso eine Qual, sachen schnell genug angezündet zu bekommen, wenn du nicht mit irgendwas schneller entzündlichem als
Lampenöl nachhilfst.. also ich würde das ungefähr so machen, je nachdem was du wie gut kannst:
zuerst legst du deine keksdose vorne hin, an die spitze der bühne. dadrin liegen bereits die
Poi, sowie die jonglierfackeln (ich gehe mal davon aus, du hast drei stück?), außerdem ein wenig
Lampenöl, nur ein paar mm hoch (da solltest du experimentieren). für den stab würde ich mir eine kleine halterung bauen, sodass er waagerecht darauf liegen kann, evt. noch weiter zum publikum als die keksdose, allerdings nicht sehr hoch. jeweils exakt unter den stabenden sollten auf dem boden halterungen sein, in die du jeweils eine
Fackel stellen kannst. die
Fackel für
Körperfeuer hast du hinter der bühne vorbereitet.
nun hast du eine ganz gute vorbereitung, kannst erstmal alleine, nur mit einer (fakirbenzin-)getränkten
Fackel auf die bühne kommen, leise, mystische hintergrundmusik, bisschen was erzählen um stimmung aufkommen zu lassen und das publikum zum schweigen zu bringen. dann lass dir von einem gast (bzw. der veranstalterin) feuer geben "oh, ich glaube ich hab mein feuerzeug vergessen, hat mal jemand von euch?". das lockert die stimmung, und du hast gleich super das publikum mit einbezogen. außerdem wird die mit
Fakirbenzin getränkte
Fackel sehr schnell anbrennen, sodass ein kleiner "wow"-effekt entstehen kann.
anschließend würde ich das "sicherheitsgerede" mit nicht nachmachen etc. vortragen, während du dir die
Fackel über die arme ziehst. mit dem hinweis, das sowas verdammt weh tun kann, wenn man das einfach so probiert etc.
am ende der körperfeuernummer würde ich mit der
Fackel, die evt. noch genug benzin dafür dran hat die jonglagefackeln sowie die
Poi entzünden, die in der schale liegen, anschließend die
Fackel reinlegen. hat so einen erhellenden moment fürs publikum, die
Poi und fackeln wirken als dochte, so fangen sie auch schneller an zu brennen.
anschließend fackeln jonglieren, zwei unter die stabenden stellen, eine löschen, ausschlucken, wieder in die schale legen.. je nach fackeln und was dir liegt. jetzt müsste der stabauch angebrannt sein, und du kannst den benutzen. den am ende entweder löschen, oder einfach wieder in die halterung legen, und mit den
Poi spielen.
dadurch, dass die nur so ganz bisschen im
Lampenöl lagen, haben sie genug gesaugt um brennen zu können ohne auszugehen, und sind gleichzeitig schon angezündet, und ausshaken spart man sich auch, wenn sie nicht zu tief im öl lagen, da überschüssiges öl schon verbrannt wird.
je nach außentemperatur müsste das öl in der schale jetzt auch warm genug sein, ohne die
Poi weiterzubrennen.
am ende alles löschen, was da noch brennt (ich weiß, war etwas länger als man sollte und geht ein wenig mehr aufs dochtband, aber ich würds so machen), die keksdose kannst du am einfachsten löschn indem du den deckel drauftust.
Das wäre, wie ich das machen würde, keine langen unterbrechungen, je länger die show geht, desto mehr feuer ist auch zu sehen, die reihenfolge passt so auch einigermaßen, denke ich... und man hat vor allem trotz winter keine probleme mit dem anzünden, sondern baut sogar das noch schön ein.
Musik wär halt auch sinnvoll, wenn du die irgendwie passend dazu auswählst... sowieso kommt es dabei einigermaßen aufs
timing an, wegen der ölmenge in der schale etc., da kannst du die musik auch gleich drauf abstimmen.