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1

Donnerstag, 8. Dezember 2011, 10:30

Lycopodium leicht vs. schwer

Hallo zusammen,

bisher spucke ich immer mit leichtem Lycopodium. Ich habe mir sagen lassen, dass man bei Flüssigkeiten deutlich mehr Hitze beim spucken spürt, als beim Lyco. Da ich jedoch noch nicht so weit bin, es mit Flüssigkeit zu versuchen, denke ich gerade darüber nach von leichtem auf schweres Lycopodium zu wechseln. Laut der Beschreibung in SAM's Onlineshops unterscheiden sich leichtes und schweres Lycopodium wie folgt:

Zitat

Schweres Lycopodium unterscheidet sich von leichtem durch ein höheres spezifisches Gewicht und einen höheren Anteil an ätherischen Ölen.
Der Feuereffekt bei gleichem Volumen wird dadurch stärker.
Nun hab ich mich gefragt, ob sich hier Personen finden, die mir dazu etwas sagen können. Merkt man den Unterschied sehr deutlich? Kann man mit schwerem Lyco ähnliche Erfahrungen machen wie mit Fluid?

Feurige Grüße
Pyrometheus

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2

Donnerstag, 8. Dezember 2011, 18:43

Hallo Markus,

bin grad auf deinen Thread gestoßen. Bevor ich Lycopodium in Form meiner Phönixfackeln in meine Feuershow engebaut habe, hab ich vorher immer mal mit dem Zeug experimentiert. Habe am Anfang leichtes verwendet und benutze jetzt immer schweres Lyco. Damit Feuer zu spucken wollte ich mir auch mal beigringen. Nach dem ersten Versuch hab ichs gleich gelassen. Ist n ziemlich perveres Gefühl im Mund. Der Mundinnenraum wird trocken und man kann nicht schlucken. Ich bin beim Pyrofluid geblieben. Aber ich denke es kommt auch auf die Technik an.
Zurück zum Thema: leichtes Lycopodium macht nahezu genauso bombe Flamme wie schweres. Zumindest in dem Rahmen, in dem ich es verwende. Ich denke, der Unterschied tritt dann erst markant hervor, wenn man das Ganze in Flammenprojektoren betrachtet. Die Flammenfontänen sind dort ja enorm größer bzw. lassen sich in der Größe variieren.

Kleiner Rat am Rand: versuch mal das Feuerspucken mit Pyrofluid. Am besten vorher mit ner Flasche Wasser das Zerstäuben üben. Lyco macht nur ne Staublunge und ist auf Dauer viel teuerer. Aber zumindest gibts keinen preislichen Unterschied zwischen leicht und schwer.

Grüße, Steffen

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3

Donnerstag, 8. Dezember 2011, 19:15

naja, gesundheitlich nehmen sich lyco oder fluid nicht wirklich viel.
was da an restaromaten und sonstigen netten stoffen durch die schleimhäute aufgenommen werden kann, ist nicht allzu nett.

aber joa, unterschied zwischen leichtem und schwerem lyco hab ich selbst noch nie genau beobachtet, unterschied zwischen lyco/lyco + mehl und fluid ist für mich aber einfach, dass die flamme bei lyco "weicher" ist.
so rein subjektiv fühlt sich das halt mehr an wie eine sich schnell ausbreitende flamme, fluid hingegeen explodiert eher, wenn man nen feuerball und keinen strahl spuckt.

okay, ne explosion ist nur ein schnelles abbrennen... aber ist halt das subjektive empfinden.

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4

Donnerstag, 8. Dezember 2011, 22:14

Hallo ihr zwei,

also zum Aspekt Gesundheit denke ich, dass Lyco gesünder ist. Begründung: Im Magen stört es nicht, weil es nach meinem Wissen auch als Abführmittel verkauft wird. In der Lunge ist es zwar nicht gesund (Staublunge) aber man kann es abhusten, weil es sich eben nicht mit Flüssigkeit verbindet. Diese Fluide sind ja auf Ölbasis und würden in der Lunge die kleinen Kapilarren verkleben. Im Magen sind die Substanzen in diesen Fluiden ebenfalls sehr ungesund. Daher ist es gerade beim Fluid wichtig die richtige Technik zu haben und den Schluckreflex zu kontrollieren. Sollte bei Lyco aber auch gegeben sein. Das ist jetzt so mein Kenntnisstand.

Ich hab mir sagen lassen, dass der Feuerball mit Fluid einfach viel heißer und kräftiger ist, sodass es für den Feuerspucker a) mehr Spaß macht und ihm b) erheblich mehr Respekt abverlangt. Wie gesagt, ich würde gerne mal mit Fluid, aber da trau ich mich noch nicht heran.

Zum Üben soll Wasser zu Beginn ok sein, aber dann, so hab ich hier im Forum gelesen, empfiehlt sich eher Milch oder was Speiseöl, weil Wasser nicht mit der Konsistenz des Fluids vergleichbar ist.

Danke für Eure Beiträge.

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Sonntag, 11. Dezember 2011, 23:04

Lycopodium leicht / Lycopodium schwer

Ich habe inzwischen Lycopodium verschiedener Anbieter getestet und mir vor wenigen Wochen einen Vorrat an schwerem Lyco zugelegt. Meine subjektive Empfindung ist, dass leichtes Lyco eher eine weißlich-helle Flamme und schweres Lyco ein deutlich gelblicheres Flammenbild ergibt. Auch empfinde ich es mit schwerem Lyco als einfacher, die Flamme über mehrere Sekunden zu ziehen. Temperaturmäßig kann ich keine Unterschiede feststellen, da ich während des Spuckens inzwischen das Temperaturempfinden wohl komplett ausgeblendet habe (spüre auch bei Fluid nix mehr...).

Also, mir gefällt das Resultat bei schwerem Lyco besser.

LG
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Dienstag, 13. Dezember 2011, 11:30

Ich nutze Lyco nur in der Lycofackel und kaufe zur Zeit wieder leichtes Lyco ... man versucht ja immer an allen Ecken und Enden zu sparen. Früher hab ich deswegen Lyco mit Mehl gemischt, befand dann aber, das das Flammenergebnis doch so sehr darunter leidet das ich es doch lieber wieder pur nehm. Dann hab ich schweres ausprobiert und für die Lycofackel jetzt keinen so gravierenden Unterschied entdeckt.

Also war meine Überlegung: Wenn leichtes Lyco leichter ist, hat man doch rein theoretisch für 500g auch mehr Volumen? Da in meine Lycofackel eh nur ein gewisses Volumen hineinpasst müßte ich doch mit leichtem preiswerter kommen als mit schwerem?

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Dienstag, 13. Dezember 2011, 12:54

Also war meine Überlegung: Wenn leichtes Lyco leichter ist, hat man doch rein theoretisch für 500g auch mehr Volumen? Da in meine Lycofackel eh nur ein gewisses Volumen hineinpasst müßte ich doch mit leichtem preiswerter kommen als mit schwerem?

richtig :) ich nehm auch leichtes her... ich persönlich finde das "fließt" besser.... aber unterschied erkennen? keine chance :-D vieleicht wenn man das mal mit ner slow-motion-cam filmt
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