So ich hab hier auch mal einen Beschwerdebrief aufgesetzt. Ich bitte um Inhaltliche und Rechtschreibtechnische Verbesserungsvorschläge.
Sehr geehrte Xen.On Redaktion,
kürzlich sah ich ihren „Bericht“ zum Thema
Feuerspucken. Im Prinzip ist das keine schlechte Idee, allerdings komme ich nicht umhin, Ihnen die Mängel ihrer Berichterstattung offen zu legen.
Zuerst einmal ist das
Feuerspucken die gefährlichste Variante des Feuerspiels die existiert. Schon das Verschlucken von kleinen Mengen der verwendeten Substanz führt zu schweren bis tödlichen Lungenschäden. Dies haben Sie jedoch versäumt zu erwähnen. Es besteht ebenfalls das Risiko des Flammenrückschlags, das heißt eine Rückwanderung der Flamme, die zu schwersten Verbrennungen im Gesicht führen kann. Dies geschieht wenn der Druck mit dem die Substanz ausgespien wird nicht ausreichend ist.
Zudem wurde in diesem Bericht eine der schädlichsten Substanzen für das
Feuerspucken gewählt.
Petroleum ist gesundheitsschädlich, selbst wenn es nicht verschluckt wird; durch seine Inhaltsstoffe degeneriert das Zahnfleisch. Zudem ist es unrein und somit für das
Feuerspucken denkbar ungeeignet. Der Name der Substanz sollte unerwähnt bleiben, um Nachahmungen vorzubeugen.
Auch wird in diesem Bericht ihrer zum Großteil jugendlichen Zielgruppe suggeriert, dass
Feuerspucken sehr einfach und ohne vorherige Vorbereitungen erlernt werden kann. Tatsächlich ist eine lange Vorbereitung von Nöten, auch erfahrene Feuerspieler brauchen Jahre, bevor sie die zum
Feuerspucken notwendige Technik und die nötigen Sicherheitsvorkehrungen beherrschen.
Auch darf das
Feuerspucken nur aus eigenem Antrieb erlernt und praktiziert werden, ihr Mitarbeiter jedoch schiebt die Verantwortung auf die „Sendeverantwortung“, womit Sie gemeint sind. Mir als Feuerspieler ist aufgefallen, das ihr Mitarbeiter ein gewisses Können an den Tag legte, allerdings dürfte das ihrem überwiegend völlig unerfahrenen Klientel nicht aufgefallen sein. Das vermittelt den völlig falschen Eindruck, dass das
Feuerspucken praktisch aus dem Stehgreif praktiziert werden kann.
Ich erachte diesen Bericht als unvollständig, zudem ermutigt er die Zuschauer dazu, sich einem nicht zu verantwortenden Risiko auszusetzen.
Ich schlage vor, dass Sie den betreffenden Bericht entweder entfernen oder durch eine überarbeitete Version ersetzen. Bei einer Überarbeitung sollten die oben genannten Risikofaktoren mit einbezogen werden, andernfalls tragen sie die Verantwortung für entstehende Verletzungen und eventuelle Todesfälle.
Mit hoffnungsvollen Grüßen,
Jan Müller