Beschwerde ist abgeschickt...=D
Sehr geehrtes Xen.On-Team,
mit Freude durfte ich feststellen, dass sie ein Kurzvideo zum Thema 'Feuerspucken' gedreht haben.
Warum auch nicht, Feuer (besonders das Feuerspucken) ist etwas, dass seit vielen Jahren die Menschen fasziniert.
Leider durfte ich ebenfalls eine große (und überwiegende) 'Schattenseite' ihres Berichtes erfahren.
Ich weiß nicht, ob sie sich vor dem dreh des Videos überhaupt mit den Konsequenzen des Feuerspuckens auseinander gesetzt haben,
denn wenn doch, wär der Bericht sicherlich anders ausgefallen.
Kurze Fakten, an die sie hätten denken sollen:
- Ein einzieger Tropfen Petroleum (oder auch andere Feuerspuckflüssigkeiten) in der Lunge kann zum Tod führen.
- Das Petroleum wird ebenfalls über die Mundschleimhäute aufgenommen. Das Ausspülen mit Wasser danach ist relativ Sinnfrei. Wasser löst kein Öl...sie reiniegen ja auch keine
Friteuse mit Wasser.
- Petroleum greift die Mundflora an. Besonders das Zahnfleisch. Spült man danach nicht mit der richtigen Flüssigkeit aus, kann sich das Zahnfleisch zurückbilden. Und im Gegensatz zum Fleischder restlichen Körperregionen, regeneriert sich das Zahnfleisch NICHT nach.
Oben genannte Fakten hätte man evtl. im Bericht erwähnen sollen, um dem Zuschauer auch zu zeigen, wie Gefährlich es ist. Und was es für Langzeitfolgen hat.
Stattdessen visualisieren Sie dem Puplikum, wie einfach
Feuerspucken ist, das es 'cool' ist und das es Spaß macht.
Vorallem nennen sie die Flüssigkeit mit der gespuckt wurde. Es tut mir leid, aber ich kenne keinen Feuerspucker der mit Petroleum spuckt. Einfach weil es noch gefährlicher, dreckiger und schädlicher ist.
Ich denke als TV-Sender, der Jugendliche ansprechen will, sollte man etwas verantwortungsvoller handeln. (Und nicht dazu anspornen, ebenfalls Feuer zu spucken).
Vllt. ist es ihnen ja möglich, das Thema
Feuerspucken noch einmal aufzugreifen und diese Fakten mit einfließen zu lassen. Falls nicht, tun sie mir bitte den Gefallen und informieren sich vor solchen Berichten etwas genauer.
Mit freundlichen Grüßen,
Marten Dietrich (Feuerkünstler)