Zwar in einer Grauzone des Erlaubten, aber wenn du so eine sprühflasche für glasreiniger etc. mit petroleum oder
Lampenöl füllst, und damit über (wichtig, direkt drauf kann doof kommen) sprühst, hast du eine ungefähre ahnung davon was bei einem (fürs spucken) relativ kleinen feuerball passiert.
Dann überleg dir, das du mit ein klein wenig übung bis zu doppelt so große flammenstöße, die vor allem auch länger anhalten schaffen kannst.
und dann überleg dir, wie unberechenbar der wind manchmal ist, besonders wenn auch noch viel hitze im spiel ist, und was wohl passieren würde wenn der dann einmal dreht.
die größte gefahr ist zwar ganz klar das einatmen des fluids, aber das wirkt immer so abstrakt... genauso wie krebs durch rauchen nunmal schwer vorzustellen ist, aber doch existent. die hitze des feuerballs, und die vorstellung mit ein wenig pech kommt einem das ins gesicht ist da doch deutlich dichter.
Wenn du dir dann immernoch sicher bist, dann lauf mal eine ganze lange weile mit wasser im mund rum, bis du den schluckreflex überwunden hast, bis dich auch noch so sehr jemand erschrecken kann, ohne das du das wasser irgendwie in den hals bekommst oder sonstwas, und dann ist das ganze schon wesentlich sicherer.
Stell dir einfach vor du prustest grade sone riesenflamme raus, und in dem moment kackt dir ein vogel ins gesicht. das musst du ohne wimpernzucken (bzw. vor allem ohne verschlucken/einatmen) abkönnen. wenn du dir wirklich sicher bist, das das klappt, kannst du als vorbereitung anfangen zu experimentieren und besagtes wasser zerstäuben. je nebliger das, was aus deinem mund kommt ist, desto besser.
Als ich es gelernt hab gab es zwei tests: ich musste im sonnenschein einen Regenbogen damit machen können, und über trockenem Waldboden durfte nicht ein tropfen, der auf das laub fiel zu hören sein.
Wenn du soweit bis, bist du auch schonmal ein wenig älter, aber hast dich mit bisher gefahrlosem schonmal gut vorbereitet. nebenbei hast du vllt. ein wenig
Poi, stab,
Fächer, hoop oder sonstwas gespielt, dir versuchsweise mal die hände angezündet oder so, und garantiert ein paar leute kennengelernt, die auch gut spucken können.
Dann, mit ausreichend vorbereitung, gut kennen, und einem bisher immer verantwortungsvollem umgang wird sich spätestens mit der volljährigkeit jemand finden, der dich auch bei dem letzten schritt unterstützt.
Damit hätte ich dann zumindest keine Probleme mehr, wenn jemand, der seit Jahren mit Feuer spielt, offensichtlich gut vorbereitet ist (kleine erschreck-tests und verneblungen), und ansonsten auf mich so wirkt, als wenn der respekt, aber keine angst vor dem feuer da ist, verantwortungsbewusstsein stimmt etc. usw. dann könnte ich mich durchaus dazu bereit erklären, diese person auch auf dem letzten, gefährlichen stück zu unterstützen.
Falls da aber halt jemand ohne vorkenntnisse, außer bisschen forenbeiträge lesen ankommt, nie vorher gesehen, etwas davon redet die gefahren etc. zu kennen, und beim kleinsten geräusch zusammenzuckt, oder am besten ne bierfahne hat... auf keinen fall
Gut, nützt dir wenig, außer du hast vor nach hamburg zu ziehen, aber ich glaube ich bin bei weitem nicht der einzige, der so denkt.