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Sonntag, 22. Mai 2011, 17:22

Slacklining verboten in Deutschen Parks und Grünanlagen?

Hallo Leute,

gestern wurde ich mündlich verwarnt, da ich dabei war eine Slackline zwischen zwei Bäumen im Park zu spannen. Habt ihr ähnliche Erfahrungen oder auch schon etwas in der Art erlebt/gehört?
Lache nicht über jemand der einen Schritt zurück geht, er könnte Anlauf nehmen.

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Sonntag, 22. Mai 2011, 19:17

Hmm sowas gehört habe ich nicht. Verstehen kann ich das allerdings schon, wenn sich das Ordnungsteam Sorgen um den Zustand der Bäume macht. Allerdings, wenn man einen Baumschutz verwendet, sehe ich nicht das Problem.
Mancher Mensch hat ein großes Feuer in seiner Seele, und niemand kommt, um sich daran zu wärmen.
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Sonntag, 22. Mai 2011, 19:23

Also soweit ich weiß ist es in Köln absolut verboten.

Achja und zum Thema Baumschutz - welchen benutzt du denn? Ich kenne keinen Baumschutz der wirklich hilft

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Sonntag, 22. Mai 2011, 19:43

Im Moment benutze ich keinen. Aber es geht ja darum den Druck oder die Reibung auf die Borke abzumildern und abzupolstern. Müßte doch mit einem Schaumstoffstück oder einer dicken Decke gehen, oder ?

http://www.slacklinen.de/slackline_baumschutz.php
http://www.stuttgart-blog.net/slacklinen-im-park/
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »FEUERZAUBER« (22. Mai 2011, 19:52)


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Sonntag, 22. Mai 2011, 19:55

Also ich benutze den hier


Ist jetzt auch kein Wunder gegen Schäden, aber die Bäume an denen wir Slacken sind im Grunde gesunde und an der Borke sind keine Schänden zu erkennen... auch wenn wir wir nach einer Woche dort wieder vorbei schschauen.
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Sonntag, 22. Mai 2011, 20:09

nunja die Schaumstoff-Stücke und auch die Isomatten Reste bringen es einfach nicht

Bei so ner Slackline ist einfach eine ordentliche Zugkraft vorhanden, so dass es eigentlich fast nutzlos ist solche Sachen zu benutzen

Aber es sieht schöner aus und ist schonmal ein Anfang

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Sonntag, 22. Mai 2011, 20:14

Bestimmt hast du Recht.
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Sonntag, 22. Mai 2011, 20:32

Die Süddeutsche hatte zu der Situation in München hier einen Artikel. Dazu, ob die Bäume auch bei verantwortungsbewusstem Umgang (Baumschoner) auch geschädigt werden, liegen also wohl noch keine Daten vor. Dass die Bäume ohne Baumschoner geschädigt werden, ist hingegen relativ sicher. :|

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Sonntag, 22. Mai 2011, 22:31

also wir haben montags in Traunstein immer einen Jongliertreff und da findet gleichzeitig immer das Slacklinertreffen statt. Da war mal der Stadtgärtner da. Hat sich das angeschaut wie die Leute ihre Slacklines spannen. Und hat gemeint er findet es vorbildhaft dass die immer "Baumschoner" hernehmen. Es is also bei uns genehmigt worden... aber halt mit der Auflage dass wenn wirklich was fehlen sollte an den Bäumen die Erlaubnis zurückgezogen wird.

Mal guggen wie sich das weiterentwickelt....
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Sonntag, 22. Mai 2011, 23:07

es geht bei der ganzen sache nicht nur um die rinde sondern ehr um das kambium der bäume, da wenn das beschädigt wird (was man bei slacklines nich sehn kann) der baum keine nährstoffe transpoertieren kann, das heisst er stirbt nach einer weile.

die meisten gemeinden verbieten das slackleinen, da es ne menge schwarze schafe gibt die einfach keinen bock auf nen kambiumschoner haben oder zu geizig für nen teppichrest sind:-)

@fuego wenn du das umweltamt anschreibst erwähne direkt den professionellen kambiumschoner, das hebt deine chancen ein wenig. aber meine kollegen sind da meisst etwas abweisend leider

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Sonntag, 22. Mai 2011, 23:21

warum nehmt ihr nicht einfach Laternenpfosten oder so?
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Sonntag, 22. Mai 2011, 23:36

Nur so ein Gedanke...

Man könnte doch 6-8 vierkantstahlrohre mit drahtseil so verbinden dass eine Art Matte entsteht. die alle 8-10cm einen 40cm langen stahlstab aufweist.
Das ganze setzt man dann auf 2-3 Baumschonermatten.
Sodass die Stahlstäbe den Druck großflächig auf die Matte und schließlich den Stamm abgeben.

Wenn die Baumschutzmatte 50cm breit ist, und die Vierkant Stahlrohre 40cm lang sind, sollte man eine gute Druckverteilung hinbekommen. die rohre könnten 30x30mm mit einer wandstärke von 5mm sein.

das ganze schaut dann bissl aus wie ein Korsett - oder denke ich grade in die falsche Richtung?
naja gut, das setzt voraus dass der Stamm recht gerade gewachsen ist... *grübel*



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Sonntag, 22. Mai 2011, 23:49

Den Gedanken hatte ich auch schonmal. Sollte eigentlich so klappen wie du dir das so vorstellst, solange der Baum halt gerade genug ist, denn sonst hast schnell wieder punktuelle Belastungen und die könnten höher ausfallen als die von der Line selbst aufgrund der tatsache, dass sich son Gurt recht gut an eine beliebige Oberfläche anpasst. Was aber auch schon helfen könnte wäre eine Gurtschlinge zu nutzen und nicht den Gurt direkt um den Baum zu legen. Damit kannst die auflagefläche auch schonmal verdoppeln.

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Sonntag, 22. Mai 2011, 23:49

Zitat

BigAl: warum nehmt ihr nicht einfach Laternenpfosten oder so?


Weil die den starken Zug nicht aushalten. Die würden umknicken wie... Laternenpfosten eben.



Zu AVBs Idee: Vielleicht ne Bambusmatte?
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Sonntag, 22. Mai 2011, 23:58

nen dicker teppichrest tuts ohne weiteres oder halt einfach mal kabiumschoner googeln gibs als endlosschlaufe. das reicht komplett aus.
@avb: geniale idee nur leider nicht so variabel mit durchmessern oder? bzw wird es ziemlich teuer sein :-)

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Montag, 23. Mai 2011, 00:05

Das mit dem Kabiumschoner versteh ich nicht. Das ist doch wenn man am Baum hochklettern will... genauso eine dünne schlinge hat die slackline ja auch ?
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Montag, 23. Mai 2011, 02:59

Also ich habs schon häufiger gesehen, dass man es so ähnlich macht, wie AvB es vorgeschlagen hat, nur mit Holzbrettern anstatt Stahlrohren.

Das wird sogar so gemacht, wenn man den Baum als Anschlagpunkt für irgend welche schweren Lastenbewegungen benutzt.

Und da müssten eigentlich auch schon relativ kurze Bretter, als ich schätze mal 50 cm würden reichen, für eine ausreichende Druckverteilung sorgen. Die sind leicht zu transportieren und die Sache ist fix aufgebaut.

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Montag, 23. Mai 2011, 08:28

Zitat


BigAl: warum nehmt ihr nicht einfach Laternenpfosten oder so?

Weil die den starken Zug nicht aushalten. Die würden umknicken wie... Laternenpfosten eben.

ja ne, ich mein die Straßenlaternen, die massiven Eisenteile, die ziehste mit ner Slackline doch sicher net ausm Boden?! :kopfkratz: :kopfkratz:
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Montag, 23. Mai 2011, 09:25

Also auf der Nürtinger Jonglierconvention wurde es doch letztes jahr auch zwischen zwei laternen gespannt - meine ich...

also das geht schon - man sollte halt recht weit unten bleiben - also höchstens 30cm vom Boden weg. Und es sollten schon die Fetten verzinkten Laternen sein mit 10-15 cm dickem Mast.

Dass die normalen dünnen Zierlaternen nicht gehen ist eigentlich klar.
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Montag, 23. Mai 2011, 09:56

Das mit dem Kabiumschoner versteh ich nicht. Das ist doch wenn man am Baum hochklettern will... genauso eine dünne schlinge hat die slackline ja auch ?

na...aber wenn man mit ner schlinge einen baum hochklettert, entsteht net über ein paar tonnen zugkraft. und das kann schon gut passieren, wenn man auf der line rumdopst!
!!!Solange wir laufen können, spielen wir!!!
:hothead:


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